Ökonomische Analyse und Debatte zur Reduzierung der Ethereum-Neuemission
Die Diskussion um die Drosselung der Neuemission berührt das Kernversprechen von Ethereums „Minimum Viable Issuance“-Doktrin. Eine unbegrenzte Ausweitung des gestakten Kapitals birgt Risiken für die Dezentralisierung, fördert die Dominanz von Liquid-Staking-Token (LSTs) und verursacht volkswirtschaftliche Ineffizienzen durch Verwässerung und überflüssige Staking-Kosten. Forschende wie Anders Elowsson und Justin Drake (2024) haben theoretische Modelle entwickelt, die nun in konkrete EIP-Entwürfe überführt werden – jedoch nicht ohne heftige Debatten. Warum die Reduzierung der Neuemission wichtig ist Eine ungebremste Staking-Ausweitung führt zu hohen Gesamtwohlfahrtsverlusten,Weiterlesen
