Strategische Auswahl und Migrationspfade von Post-Quanten-Signaturverfahren – Lattice vs. Hash-basiert
Digitale Signaturen sichern die weltweite Integrität und Authentizität von Firmware-Images, TLS-Zertifikaten, Code-Signatures, JWTs und Blockchains. Der bevorstehende Durchbruch von Quantencomputern macht die Auswahl des richtigen Post-Quantum-Signaturverfahrens zu einer strategischen Entscheidung, weil falsche Einschätzungen von Signaturgrößen, Verifikationskosten und Migrationsfristen die Funktionssicherheit gefährden – insbesondere bis zum ersten kryptografisch relevanten Quantencomputer. Standardisierte Post-Quantum-Signaturverfahren Im August 2024 finalisierte NIST drei Signaturstandards: FIPS 204 – ML-DSA (lattice-basiert): 1 312 Byte öffentlicher Schlüssel, 2 420 Byte Signatur (≈ 38-fach größer als Ed25519-Signatur). FIPS 205 –Weiterlesen
