Sicherheits- und Schaltkreis-Grenzanalysen bei homomorphen On-Chain-Wahlsystemen – Das Commitra-Protokoll im Vergleich zu industriellen Standards
Zero-Knowledge-Wahlsysteme wie das Commitra-Protokoll versprechen geheime, token-gewichtete Abstimmungen auf EVM-Blockchains. In der Praxis zeigen jedoch fehlende mathematische Bindungen in den verwendeten Groth16-Schaltkreisen, dass kryptografische Garantien leicht durch zentrale Vertrauensannahmen ersetzt werden können. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Sicherheits- und Schaltkreis-Grenzen des Commitra-Protokolls zusammen, stellt sie dem industriellen Standard von Vocdoni DAVINCI gegenüber und beleuchtet die mathematischen Hürden beim diskreten Logarithmus für 18-Dezimal-Token-Gewichtungen. Kerndefizite im Commitra-Protokoll Fehlende Bindungen in Groth16-Schaltkreisen Die Groth16-Schaltkreise binden lediglich Hash-Werte von Chiffraten. Ohne explizite Constraints wirdWeiterlesen
